Novgorod - Volkhov beach
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Der Wolchow in Weliki Nowgorod

Bilder sind manchmal stumme Zeugen. Die Bilder, die heute in sehr großer Anzahl zum minimalen Preis anfallen, sind ob ihrer Beweiskraft nicht mehr sehr zuverlässig. Mit modernen Techniken lässt sich jedes Bild manipulieren ohne das es auffällt. Die Soldaten im II. Zweiten Weltkrieg konnten ziemlich frei fotographieren, wenn es dem Regime diente. Photos waren Werbung für die Armee. In den Anfangsjahren der militärischen Erfolge waren private Kriegsaufnahmen eine gute Ergänzung der nimmermüden "Wochenschau." Um die Wochenschau zu sehen, mussten die Sehwilligen in ein Kino gehen, um sich berieseln zu lassen. Fotos waren immer zur Hand und der Solat konnte sich persönlich einbringen und seine "Heldentaten" erzählen.


Der Überfall auf die SU  brachte der Wehrmacht enorme Kriegsgewinne, aber der Vormarsch sollte nur ein halbes Jahr dauern , dann kamen die deutschen Trupppen nicht weiter voran.Vor Moskau war Schluss. Vor Leningrad wurde ein Teil der Truppen als Belagerungsring belassen Der Haupttross zog Richtung Moskau. Schlimmer noch. Der erste Winterkrieg in  Russland war nicht geplant, deutsche Soldaten kämpften teilweise in Sommeruniform. Es kam noch viel schlimmer. Deutsche Soldaten konnten nicht immer mit Nahrungsmitteln versorgt werden. Die Munition wurde kanpp. An der Wolchow-Front begann der Albtraum  deutscher Soldaten.  Weil Russland immer neue Truppen zur Befreiung Leningrads einsetzte, war die Deutsche Besatzungmacht ständig in Abwehrkämpfe verwickelt. Zwar waren die Verluste auf russischer Seite enorm, gleichzeitig schnellten auch die deutschen Verluste in die Höhe. Gefallene deutsche Soldaten wurden teilweise zurückgelassen-. Für deutsche Soldaten war es grauenhaft, welches Ausmaß die deutschen Lazarettzüge erreichten. Der Tod lauerte hinter jedem Bau, hinter jedem Gestrüpp.My

 

Um sich einen Eindruck von der Härte der Kämpfe zu machen, können exemplarisch die statistischen Zahlen der deutschen 215. Infanterie-Division herangezogen werden. Diese hatte im Zeitraum vom 23. November 1941 bis zum 18. Juli 1942 folgende Verluste zu beklagen:

  • 961 Tote
  • 3119 Verwundete
  • 180 Vermisste
  • 1633 Frosterkrankungen II. und III. Grades[1]
wiki Auszug
 

Die deutsche Wehrmacht verzeichnete zwischen dem 28. August und dem 30. September nach eigenen Angaben 4.893 Gefallene (darunter 172 Offiziere) und 21.043 Verwundete. Nach sowjetischen Angaben belief sich die Zahl der deutschen Ausfälle insgesamt auf 60.000 Mann.

Andererseits bestätigen die Archivunterlagen des Militärarchivs in Freiburg, dass im Zeitraum vom 20. August bis 10. Oktober 1942 die deutsche 11. und 18. Armee insgesamt 41.164 Ausfälle hatten, darunter 7911 Gefallene, 31.713 Verwundete und 1540 Vermisste oder Gefangene[1].

Die Verluste waren auf sowjetischer Seite noch deutlich höher. Alle sowjetischen Kräfte (Wolchow-Front, Leningrader Front, Teile der Baltischen Flotte und Ladoga-Kriegsflottille) hatten zwischen 19. August 1941 und 10. Oktober 1942 insgesamt 113.674 Ausfälle, darunter 40.085 Gefallene, Vermisste und Gefangene[2]. Wiki Auszug