Milchdirektverkauf nach der Währungsreform

Es gab Zeiten, wo die Nachfrage nach Nahrungsmitteln höher war als das Angebot der Erzeuger (Bauern) . Die ländlichen Meiereien  konnten zeitweilig den Bedarf der Bevölkerung nicht decken. Mein Vater war auf der Überholspur und wurde Aufsichtsrat. Aufsichtsrat in der ländlichen Genossenschaft. . Milch wurde noch in Kannen angeliefert. Auf den landwirtschaftlichen Betrieben fehlten in der Regel geeignete Kühlanlagen. Dafür wurde die Milch täglich, manchmal zweimal täglich abgeholt. Der Joghurt war noch nicht auf dem Markt. In der nahen Stadt Eutin setzte die Meierei auf auf den Direktverkauf der Meierei in einem Milchcafe. Es gab dort keine alkoholischen Gertränke sondern Milch und Milchprodukte. Dazu gehörte auch das Speiseeis. . Für eine gewisse Zeit hatte dias Cafe am Eutiner See gelegen ,einen gewissen Charme. Besonders im Sommer. Es war bei Kindern und Jugendlichen beliebt, während der Eissaison. .

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Die Meiererei gehörte den Bauern, doch schon wenige Jahre später kündigte sich Ungemach an. Die Meierei war sehr finanzschwach und größere Anbieter konnten den Markt besser mit neuen Produkten erschließen. Die Meierei fusionierte und wurde nach kurzer Übergangszeit stillgelegt. Das verwinkelte Gebäude fand dennoch einen Mieter. Die Produktion an Milch stieg städndig, bis die neu gegründete EWG die Preisgarantien für Erzeuger nicht mehr übernehmen wollte. "Milchseen"  verschwanden wieder und mit ihnen viele Milchviehhalter. . My