Die Absicht von Trump, Zölle auf Produkte aus bestimmten Regionen zu erheben, beschäftigt die Medienlandschaft stark. Die Strafzölle wurden von Trump schon lange  angekündigt, aber jetzt wird es ernst. Dabei ist es für Trump eine einfache Aufgabe, Strafzölle zu erheben. Er hat es seiner Wählerschaft versprochen und jetzt liefert Trump. . Das ändert aber wenig daran, dass die USA als weltgrößte Wirtschaftsmacht sich in der Welt reichlich unbeliebt machen.

Es wird wohl zu einer Demonstration der Stärke kommen. Dabei wird es nur Verlierer geben und die Hauptverlierer sitzen in Europa und Asien. Jedenfalls wenn der  amerikanische Markt zunehmend abgeschottet wird. Der Eigenhandel in den USA ist so groß, dass die USA auch ohne den Handel mit der  EU auskommen. Umgekehrt ist der amerikanische Markt für die EU-Länder sehr wichtig. Das kann auf die Schnelle nicht kompensiert werden. Wenn die Handelsbeziehungen zu Russland auch noch eingefroren bleiben, wird sich das auf dem europäischen Markt schmerzlich bemerkbar machen. Wir liefern Autos in die USA. Die USA liefern wenige amerlkanische Autos in die EU. Wir können nicht von heute auf morgen auf amerikanische Sojabohnen verzichten. Wenn der Handel mit den USA langfristig auf Sparflamme kocht, wird die wirtschaftliche Entwicklung  sich vermutlich doch zu ungunsten der USA entwickeln. Aber Trump denkt kurzfristig. Er sucht n
ach kurzfristigen Effekten, um seiner Wählerschaft zu beweisen, dass er es ernst meint mit "America first". My

Update 2.3.18 

Import von Stahl und AluminiumEU will Trumps Strafzölle nicht akzeptieren

Stand: 01.03.2018 22:00 Uhr

Die USA haben gedroht. Jetzt ist es raus. Die USA erheben Strafzölle gegen die EU. Die Art und Weise verstößt krass gegen  die Regeln einer Partnerschaft. Es lohnt sich für deutsche Politiker nicht mehr, in Washington aufzukreuzen und das hohe Lied der atlantischen Partnerschaft zu singen. Bundeskanzlerin Merkel meinte vor längerer Zeit, dass es der helle Wahnsinn sei (so hat sie es nicht gesagt) , wenn die USA einen Wirtschaftskrieg mit der EU anfangen würde. Nun ist erst einmal Schluss mit lustig. Die Garde der Nordatlantiker macht sich lächerlich, wenn sie das Unheil nicht benennen will. Amerika first soll die EU und ihre Bewohner deklassieren. Erst kommen die Amerikaner, dann kommt eine ganze Weile gar nichts und dann kommen alle Nationen von Argentinien bis Zypern. Da macht Trump wohl wenig Unterschied. Europa und die EU ist für ihn Schall und Rauch. Nun ist der Atlantik wieder ein tiefer Graben. Wer wird  Europa  verraten und  reumütig  in Washington um eine milde Gabe bitten ? Das steht natürlich England, dann nicht mehr EU-Mitglied, in vorderster Reihe. Trump wird versuchen, die EU-Länder zu spalten und England als leuchtendes Beispiel einer Partnerschaft mit dem großartigen Amerika preisen. England steht in den Startlöchern, den "New Deal" mit den USA  mit Leben zu füllen.

Da steigt den EU-Politikern die Zornesröte ins Gesicht.. Sie dürfen an zwei Fronten kämpfen. Gegen die Unverfrorenheit der USA und ihren Machiavelli-Präsidenten und gegen die Populisten in Westeuropa. Der Handelskrieg ist eröffnet. Ein Krieg mehr und ein Ende ist überhaupt nicht abzusehen. Mag sein , dass es stimmt, dass eine Mehrheit der Amerikaner Trump und seine rüden Methoden stützt.

Die  Zornesröte wir den EU aus
gerichteten Politikern noch eine ganze Weiler erhalten bleiben. Soweit bekannt, ist das Großartige einer großen Koalition von CDU/CSU und SPD ihre Neuausrichtung in Sachen EU. Wohin die Reise gehen soll ,ist bisher nur vage unters Volk gebracht worden. Es soll eine bürgerfreundliche EU werden. Noch bürgerfreundlicher  als bisher.

Zurück zum Zorn. Die ganze Richtung der Politik in Westeuropa ist gefährdet, weil Populisten zunehmend Einfluss auf die Politik gewinnen. Die Sozialpolitik der SPD, reichlich und teuer, von Steuersenkungen ist keine Rede, wird in Westeuropa zunehmend zermalmt. So gesehen ist die Politik gegen NOx und gegen die eigene Bevölkerung ein Schuss ins eigene Tor. Die AfD reibt sich die Hände. Wenn am Wochenende Bundestagswahl wäre, dann würden sich SPD und AfD schon recht Nahe kommen. Nur das jetzt keine Wahlen anstehen, rettet die SPD vor ihrem Blackout. An dem Thema der Strafzölle wird sich zeigen, ob Westeuropa erwachsen geworden ist. Wir brauche unser Licht nicht unter dem Scheffel zu stellen. Die Amerika-Platte hat endgültig einen Riss bekommen. My


 

Niccolò di Bernardo dei Machiavelli [nikkoˈlɔ makjaˈvɛlli] (* 3. Mai 1469 in FlorenzRepublik Florenz; † 21. Juni 1527 ebenda) war ein florentinischer PhilosophPolitikerDiplomat, Chronist, Schriftstellerund Dichter.

Vor allem aufgrund seines Werkes Il Principe (Der Fürst) gilt er als einer der bedeutendsten Staatsphilosophen der Neuzeit. Machiavelli ging es hier – im Ansatz neutral – darum, Macht analytisch zu untersuchen, anstatt normativ vorzugehen und die Differenz zwischen dem, was sein soll, und dem, was ist, festzustellen. Er orientierte sich in seiner Analyse an dem, was er für empirisch feststellbar hielt.[1] Sein politisch-philosophisches Werk Discorsi ist darüber in den Hintergrund getreten.

Der später geprägte Begriff Machiavellismus wird oft als abwertende Beschreibung eines Verhaltens gebraucht, das zwar raffiniert ist, aber ohne ethische Einflüsse von Moral und Sittlichkeit die eigene Macht und das eigene Wohl als Ziel sieht. Sein Name wird daher heute häufig mit rücksichtsloser Machtpolitik unter Ausnutzung aller Mittel verbunden.