Gespräche in Pjöngjang
Südkorea schickt Gesandte nach Nordkorea
Stand: 04.03.2018 07:26 Uhr



Südkorea will die Chance auf Friedensgespräche mit dem Norden nicht ungenutzt lassen. Emissäre sollen in den Norden geschickt werden und erkunden, ob Bereitschaft besteht, in Friedensverhandlungen einzutreten. Zunächst: Hoffentlich kommen die Botschafter des Friedens aus Nordkorea wieder in die Heimat zurück. Es ist in der heutigen Zeit in vielen Ländern nicht ganz ungefährlich, sich für den Frieden einzusetzen. Als Gastgeschenk bieten sich Bitcoins an. Südkorea will sie gerade verbieten, da bleiben bestimmt noch einige ungenutzt zurück. ''Die Bitcoins können die Nordkoreaner beleihen etc.  Weil die Emissäre dann auch gleich weitereisen sollen nach Wahington, um dort die frohe Botschaft zu verkünden, ist es reichlich unwahrscheinlich , dass die Botschafter reinen Wein eingeschenkt bekommen. Wenn es eine Botschaft gibt, dann wird Pjöng Jang seine Botschaft den Amerikanern gerne selbst übermitteln. Wie die Botschaft aussehen wird, darüber darf jetzt schon gerätselt werden. Trump wartet wohl kaum auf Emissäre aus Südkorea, die Schwerter zu Pflugschare machen wollen.

Um nicht in den Verdacht zu kommen, ein treuer Anhänger Trumps zu sein, möchte ich hier noch einmal betonen: Wenn es wirklich so ist , dass Olympische Spiele Frieden stiften  können , dann sollten jedes Jahr olympische Spiele stattfinden. Vielleicht auch in Pälästina?  Eine gemische Mannschaft aus Palästinensern und Israelis wäre sensationelEs sei an dieser Stelle auch darauf hingewiesen, dass wir ehedem auch eine gemische Olympiamanschaft aus DDR und Bundesrepublik hatten, bis zu dem Zeitpunkt, wo die DDR alle Goldmedaillien alleine haben wollte. Dabei fällt mir ein: In der DDR war der private Besitz von Gold verboten. Galt das auch für Olympioniken???

Weil der Zustand der gemeinsamen Olympiamannschaft in Korea jetzt verwirklicht wurde, besteht Anlass zur Hoffnung. Die letzte gemeinsame Veranstaltung von DDR und Bundesrepublik war 1964 in Tolkio . Das macht hochgerechnet 25  Jahre bis der Traum der Wiedervereinigung in Deutschland verwirklicht wurde. Die 25 Jahre werden die Koreaner noch die Zähne zusammenbeißen müssen. My 


Gesamtdeutsche Mannschaft

Als Gesamtdeutsche Mannschaft nahmen Sportler aus der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik sowie 1956 aus dem Saarland an jeweils drei Olympischen Winter- und Sommerspielen teil:

Inhaltsverzeichnis

 [Verbergen

Entstehung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das IOC erkannte 1951 zunächst nur das 1947 in Westdeutschland gegründete Nationale Olympische Komitee für Deutschland (NOK) als das für Deutschland zuständige NOK an. Aufgrund des Alleinvertretungsanspruchs des westdeutschen NOKs für ganz Deutschland und weil das Nationale Olympische Komitee für Ostdeutschland nicht gleichberechtigt an der Bildung einer deutschen Mannschaft beteiligt werden sollte, kündigten die Vertreter des vom IOC nicht anerkannten ostdeutschen NOKs unter der Führung von Kurt Edel1951 die Vereinbarung über eine gemeinsame Mannschaft auf. In Oslo 1952 und in Helsinki 1952 trat Deutschland daher nur mit westdeutschen Sportlern an.

Erst nachdem Kurt Edel das Amt des NOK-Vorsitzenden in der DDR an den diplomatisch geschickteren Heinz Schöbel übergeben hatte, der 1955 die provisorische Aufnahme des ostdeutschen NOKs ins IOC erreichte, wurde für die Olympischen Spiele die Nominierung einer Gesamtdeutschen Mannschaft vereinbart. Dieser gemeinsamen Mannschaft hatte das westdeutsche Nationale Olympische Komitee für Deutschland noch widersprochen. Avery Brundage, als Präsident des IOC, überzeugte jedoch Karl Ritter von Halt, dass man den amerikanischen Weg der Olympiaausscheidungen gehen müsse. Da die Bundesrepublik dreimal so viele Einwohner wie Ostdeutschland habe, sei gesichert, dass die Bundesrepublik auch den Chef-de-Mission als Sprecher der Mannschaft stellen werde. In der Gesamtdeutschen Olympiamannschaft im Sommer 1956 waren auch Sportler aus dem Saarland, das damals noch nicht in die Bundesrepublik eingegliedert war und 1952 in Helsinki noch unter eigener Flagge antrat.[1] Für die Aufstellung der Gesamtdeutschen Mannschaft erhielten das Nationale Olympische Komitee für Deutschland und das Nationale Olympische Komitee für Ostdeutschland zwei Jahre nach den Spielen gemeinsam die vom IOC verliehene Alberto-Bonacossa-Trophäe.