Diesel-Fahrverbote
Blaue Plakette?
Nicht mit Scheuer

Stand: 06.03.2018 12:12 Uhr

Eine neue Plakette an der Windschutzscheibe der Dieselfahrzeuge? Na und? Der Plaketten -Zoo ist um eine Variante reicher. Die Frontscheiben werden immer größer und die Plaketten an der Frontscheibe nehmen immer mehr zu. Doch es regt sich Widerstand. Nicht von der SPD, diese Partei erwartet die blauen Plaketten für die NOx -Werte möglichst bald. Widerstand kommt von der CSU. Sie lehnt neue Plaketten für Dieselfahrzeuge ersatzlos ab. Die neuen Plaketten sollen pädagogisch wirksam sein. Wer keine Plakete am Dieselfahrzeug hat, ist ein Umweltfrevler. Die Anprangerung der Diesel-Auto-Fahrer ist das vorrangige Ziel der Plaketten. Natürlich soll es der Verkehrspolizei auch auch erleichtert werden, ältere Dieselfahrzeug aus dem Verkehr zu ziehen. Es gibt gute Ökomenschen und es gibt böse Menschen, die Dieselfahrzeuge fahren. Ob es sinnvoll ist, die älteren Dieselfahrzeuge aus dem Verkehr zu ziehen., ist nicht so wichtig. Die Kampagne ist der Weg in die schöne neue Ökowelt ohne Autos.

Angeblich fallen dem NOx viele gute Menschen zum Opfer, viel mehr als durch Verkehrsunfälle. Rational lässt darauf nicht antworten. Fakt ist aber, dass die Ansammlung von NOx ein komplizierter Prozess ist. NOx entsteht durch Verbrennungsprozesse und deren gibt es viele. Die Heizkraftwerke, der Hausbrand, um nur zwei wichtige Erzeuger von NOx zu nennen. Wer ein wenig Ahnung von Chemie hat, der weis , dass Werte von Stoffen im Mikro- und Nanobereich sehr stark schwanken. Was im Augenblick den Grenzwert überschreitet, kann in einer Stunde um das zehnfache vermindert sein, oder  das hundertfache. Es geht also ganz allgemein um Sinn oder Unsinn von Grenzwerten.

Da steht der Umwelt- und Klimaschutz nicht allein in der  ;  Wenn das Bundesamt Grenzwerte (fiktiv)den Grenzwert für den Bluthochdruck um zehn Punkte Hg-Wert senken würde , also beispielweise von 130 Millimeter Hg-Säule auf 120 mm Hg-Wert, dann sind mit einem Schlag Millionen Patienten statistisch krank, obwohl sie gestern statistish gesehen noch gesund waren. 


Das Problem im Umweltbetreich ist die Festlegung von Grenzwerten. Diese Arbeit hat das Umweltbundesamt den Autofahrern schon längst abgenommen. Es geht dem Umweltministerium darum, dass möglicht viele Dieselfahrer in die Grenzwertfalle tappen. Was gestern noch richtigh war, ist heute auf einen Schlag tödlich. Die Medien plappern gerne nach, was ihnen zugefüstert wird. 10 000 Menschen sterben jedes Jahr durch NOx der Dieselfahrzeuge. (???)

Was tun? Fahrverbote sind Fallen für die Dieselfahrer. Die Grenzwertproblematik  darf die Politik lösen.  Da sieht es im Augenblick reichlich duster aus. CSU , AfD und wahrscheinlich FDP sind Parteien , die Weg der Grenzwertproblematik einschlagen wollen. Das ist ein langer Weg. Die technnische Nachrüstung von Dieselfahrzeuge kann aus dem Saulus einen Paulus machen. Wer soll das bezahlen ? Der Staat natürlich, er hat die Grenzwerte reichlich willkürlich festgesetzt. Das die Autoindustrie die Kosten übernimmt ist reine Propaganda, um die  Industrie anzuschwärzen. My