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Cereale Pressespiegel



Treffen Kim und Trump
"Historisch - egal, wie es ausgeht"

Stand: 09.03.2018 08:17 Uhr


Das haben seine Dauerkritiker in der Politik und den Medien nicht erwartet: Kim und Trump wollen sich treffen. Wenn nichts dazwischen kommt. Auch Kim dürfte klar sein, dass Trump durch ein Händeschütteln mit ihm (Kim)  seinen schärfsten Kritikern  den Wind aus den Segeln nimmt. Kim greift  Trump unter die Arme. Die Medien in Deutschland schreiben und erzählen über Trump nichts Gutes. Sie halten ihn für  eine Mann ,der aus dem Urwald kommt: Wenig gebildet, sehr eigensinnig, schlechter Charakter (?), unerfahren im Umgang mit der Macht. Seine Kritiker wollen Trump aus dem Amt drängen, weil sie Trump für einen Kriminellen halten oder weil sie der Meinung sind , es fehle Trump der Intellekt. 

Das ist zum großen Teil Blödsinn. Die Figur Trump ist nicht besonders liebenswert. Jedenfalls gibt es jede Menge Leute in Europa, die Sehnsucht nach dem Strahlemann Obama haben.  Dieser Zahn der Zeit ist längst verloren. So schnell wird es keinen Obama wiedergeben. Da hat Trump "urmenschliche" Züge, er beseitigt alle Baustellen Obamas. Aber er vergisst   nicht seine Versprechungen im Wahlkampf, wie das weltweit laufend geschieht.  Und er hat noch Zeit, Punkte aus seinen Versprechungen ,die er bisher nicht zu seiner Zufriedenheit lösen konnte, jetzt noch stückweise umzusetzen. Dazu gehören die Gesundheitreform, bzw. die Restauration der Gesundheitsreform,, der Rücktritt vom  Atomabkommen mit dem Iran, der Einfluss Europas und Ost-Asiens auf die amerikanische Wirtschaft und andere Punkte. Und sein Personalkarussell dreht sich zu schnell. 

Und Trump denkt machtpolitisch. Seine Kritiker meines, Belastendes in der Hand zu haben . Aber wenn es zu einem Treffen Kim mit dem Präsidenten der USA kommt, dann wird Trump  die nötige Aura erlangen, um wiedergewählt zu werden. Damit gewinnt Trump mächtig an Gewicht in der Außenpolitik der USA. Auch wenn der Treff nur zustande kommt und keine Folgen zeitigt, so hat Trump das geschafft , wass kein Präsident vor ihm schaffte. . Dann befindet sich Trump auf der Überholspur. Amerika first gewinnt an Gestalt und ist nicht nur ein schönes Märchen fürr die Amerikaner.

Noch einen Joker könnte Trump vielleicht einheimbsen, wenn es ihm gelingt, den erwünschten  Friedensprozeß,  in Nahost teilweise wieder in Fahrt zu bringen. Weil der Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis jetzt nur noch zweitrangig ist, stehen die Chancen für einen US-Präsidenten in Sachen Friedensprozeß zwischen den Verfeindeten gar nicht mal so schlecht. Die Medien haben für Trump jede Menge Nahost-Fallen aufgestellt .Erinnert sei an die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem. Jerusalem soll nach israelischem Willen jetzt auch formal die Hauptstadt Israels werden . Faktisch ist sie das schon längst. Die Negativkritik an dem Vorhaben der USA (Verlegung seiner Botschaft nach Jerusalem) war enorm. Die UNO in New York wollte sich gar nicht wieder beruhigen.  Ein erneuter Anlauf im Friedensprozeß  könnte ein Joker für Trump werden. 
Trumps Kritiker in der Welt werden nicht verstummen, aber sie werden vermutlich etwas zurückhaltender und präziser  agieren. My