UN-Menschenrechtsrat

Kommission soll Gewalt in Gaza untersuchen

Stand: 18.05.2018 18:10 Uhr

Während des Angriffs auf Militante in Gazastreifen (2017) war es für Nachrichtenreporter nicht möglich, dass Geschehen vor Ort zu kommentieren.Die Kontrahenten reichten aber gerne "Propagandamaterial " weiter, welches die jeweils andere Partei in sehr dunklen Tönen darstellte. Eine unabhängige Berichterstattung war nicht möglich. 

Bei den jüngsten Gewalttaten am israelischen Grenzzaun, war es  möglich, dass Korrespondenten sich persönlich ein Bild der Lage und ein Bild über die Gewalttaten am Grenzzaun machen konnten. Das ändert nichts an der Tatsache, dass beide Parteien sich gegenseitiger Verbrechen beschuldigen. Die Hamas hat angekündigt, dass sie die Tage des "Zornes " fortsetzen  will. . Die Lage hat sich zugespitzt, weil die USA unter Trump von den Palästinensern beschuldigt werden, die Gewalttaten der Israelis begünstigt zu haben. Das angeschlagene Image der Amerikaner als "ehrlicher Friedensstifter" ist gänzlich verschwunden. Es gibt wieder reines "Zahn um Zahn"auf der beiden Seiten des israelischen Grenzzaunes.

Unter den jetzigen Umständen haben Gemäßigte auf beiden Seiten keine Chance, . Die Hamas vermag  es, dass Volk zu mobilisieren. Auf der palästinensischen Seite kämpft die Hamas ihren Kampf um interne Glaubwürdigkeit. Da ist eine Ablenkung durch Auseinandersetzungen  am israelischen Grenzzaun ,Politik in eigener Sache zu machen , vorteilhaft für die Hamas . Realistisch gesehen haben Attacken der Palästinenser am israelischen Grenzzaun keine Chance auf Erfolg.

Ein etwa anderes Bild ergibt sich, weil der Iran die Hamas von Syrien aus unterstützt. Nun  ist der "Status quo" zwischen den Israelis und den Palästinensern ins Wanken geraten. Krieg liegt in der Luft. . Die Verlegung der amerikanischen Botschaft nach Jerusalem untermauert die Komplizenschaft der Israelis mit den Amerikanern. Ein Vorfall kann genügen, dass die bekannten Gewaltausbrüche wieder in Fahrt kommen. Wie soll es weitergehen? Es gibt auf der palästinensischer Seite keinen Führer, der als Verhandlungsführer in Frage kommen würde. Es bleibt so wie es ist. Es wird eine neue Runde der Gewalt geben, jetzt, früher oder später. Die Friedenstauben auf beiden Seiten  haben keine Chance.My