Pompeo-Rede zum Iran

Druck und Drohungen

Stand: 21.05.2018 20:16 Uhr

G20-Treffen in Buenos Aires; Maas will geändertes Iran-Abkommen .

Der neu ernannte Minister Pompeo der US-Regierung ist nach dem Geschmack seines Dienstherrn Trump. Er kommt schnell zur Sache und lässt die Europäer zusammenzucken. Nachdem Marcon (Frankreich) und Kanzlerin Merkel (Deutschland) vergeblich versucht hatten, den amerikanischen Präsidenten in Sachen Iranabkommen umzustimmen, kam Hektik auf. Es wurde dahingehend   spekuliert, dass die Amerikaner sang- und klanglos das Abkommen verlassen und die Europäer nun  gefordert sind, die Beziehungen zum Iran in ihrem Sinne friedlich zu gestalten.Nach dem Geschmack der Westeuropäer sind das Verträge. Da macht man sich die Finger nicht schmutzig und kann sich nach getaner Verhandlung in den Sessel zurücklehnen.

Das war ein schwerer Irrtum, die USA denken nicht daran,  aus dem Vertrag mit dem Iran einfach und geräuscharm auszusteigen. Der neu  ernannte Minister Pompeo kam in Buenos Aires  beim neuesten G20-Teffen ganz schnell zur Sache. Die USA wollen sich den Iran zur Brust nehmen. Die Liste der ultimativen Forderungen an den Iran ist lang sehr lang. Weil die US-Regierung nur  beschränkte Möglichkeiten hat, den Iran wirtschaftlich   an die Kette zu legen, sind nun die Westeuropäer gefragt. Die europäischen Firmen werden ultimativ aufgefordert, ihre Wirtschaftsbeziehungen zum Iran aufzugeben. Wer in Westeuropa schlecht hört, der wird von der US-Regierung bestraft. Wenn beispielsweise die Firma Siemens  nicht sofort seine Projekte im Iran aufgibt, dann kommt Siemens auf eine schwarze Liste. Die Amerikaner werden Siemens verbieten, Geschäfte in en USA zu machen. Gleichzeitig werden andere Länder, wo Siemens auch Geschäfte macht, unter Druck gesetzt.

Nun zum Iran.. Er soll die härtesten Sanktionen weltweit zu spüren bekommen. Von Augenhöhe ist nicht die geringste Spur. Die USA wollen den Iran wieder in die Flasche zwingen. . Auch von Diplomatie keine Spur. Der amerikanische Minister spricht so, dass jedes G20 Mitglied es verstehen kann und das es weltweit auch verstanden wird. Das dürfte den Westeuropäern in Buenos Aires die Suppe verhageln. Einziger kleiner Lichtstreifen. Der amerikanische Minister vermied das Wort "Systemwechsel" in Sachen Iran. Daraus Schlussfolgerungen zu ziehen, ist allerdings voreilig. Die Liste der Fordrungen an den Iran sind so substanziell, dass nur eine andere Regierung im Iran auf die amerikanischen Forderungen eingehen kann. My

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Mike Pompeo (2017)

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/11/Mike_Pompeo_official_CIA_portrait.jpg

 

Michael Richard „Mike“ Pompeo (* 30. Dezember 1963 in Orange, Kalifornien) ist ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei und seit dem 26. April 2018 Außenminister der Vereinigten Staaten unter Präsident Donald Trump. Zuvor war Pompeo ab dem 23. Januar 2017 Direktor der Central Intelligence Agency (CIA). Von 2011 bis 2017 vertrat er den Bundesstaat Kansas im US-Repräsentantenhaus

 

 

 

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