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Absage des Gipfels mit Kim: Trump ist selbst schuld

Stand: 24.05.2018 19:10 Uhr

Viele Politiker, Journalisten etc. haben es geahnt. : Trump sagt die geplanten direkten Gespräche mit Kim in Singapur ab. Der US-Präsident hat nicht nur abgesagt, sondern auch einen netten Brief an Kim geschrieben. Die Tonart ist kumpelhaft. Trump schließt einen späteren Zeitpunkt für eine Unterredung nicht aus. Auch Kim hat eine Botschaft an den amerikanischen Präsidenten parat. Kim bedauert die Absage, schlägt die Tür aber nicht krachend zu. Mit Trump und Kim wären zwei Unberechenbare zusammen gekommen. Da weis die Welt nicht so genau, ob hinter wohlklingenden Worten auch noch Gemeinheiten in der Hinterhand gehalten werden.

Ob die Strategie  von Trump so schlecht ist, wie schadenfrohe "Experten" es jetzt kundtun, ist noch nicht erwiesen. Der US-Präsident hätte gerne mit Kim verhandelt. Er schickte seine "Allzweckwaffe" Bolton nach Pjöngyang. Der sollte Kim erklären, was die USA alles können. America first!. Amerika wollte nur aus einer Situation der absoluten Stärke  verhandeln. Gleichberechtigte Atommächte auf Friedenstourne, so hätte es Kim gerne gehabt. Da ist Kim bei Trump an der falschen Adresse.  Eine geräuschvolles Militär Manöver der Südkoreaner und ihrer amerikanischen Beschützer, eine Demonstration im Vorfeld der Gespräche,   sollte nach Trumps Ansicht den Mythos des nordkoreanischen Führers anknappern. Doch dazu kommt  es nicht, dass Misstrauen zwischen den Mächten ist wieder gewachsen . 

Andererseits möchte Trump wohl gerne als Entschärfer von heiklen Konflikten in die Geschichte eingehen. Da hat Trump weltweit reichlich Auswahl.Zwar hat bei ihm die Innenpolitik  Vorrang, aber einen Treffer in der Außenpolitik, da wäre Trump nicht abgeneigt. Es wäre dem amerikanischen Präsidenten recht, das seine Uralt-Taktik von Teile und Herrsche   ein Comeback  erlebt . Wenn es Trump tatsächlich gelingen sollte,  einen der gefährlichen Konflikte auf dieser Welt zu entschärfen, dann dürften die Trump-Kritiker  etwas leiser Kritik an der amerikanischen Außenpolitik üben.

 Es kann auch ein Zufallstreffer sein . Es hätte ja sein können, dass   .... Ist es aber nicht, eine Entnuklearisierung der koreanischen Halbinsel. Aber die Türen in Washington und Pjöngyang sind noch nicht ganz dicht. Ein Zufallstreffer, ein "politischer Frühling" in Ostasien,   wären durchaus wünschenswert. Noch ist der Faden nicht ganz gerissen My