Weltspiegel extra "Waffengewalt ist der Krebs von Amerika"

Stand: 26.05.2018 05:31 Uhr

 

Leben in der West-Side Die verlorene Jugend Chicagos

Stand: 13.05.2018 05:45 Uhr

 

Das Thema Waffengewalt kommt in den USA immer wieder auf den Tisch, wenn ein Waffenbesitzer ausrastet und wild um sich schießt. Amerikanische Schulen erlangen traurige Berühmtheit. Es dauert auch nicht lange und der Fall verschwindet wieder aus den Medien bis zum nächsten Anschlag. Es ist leider so, dass aus Erfahrung nicht gelernt wird. Das ist in Amerika nicht nur eine Sache des Gesetzgebers, sondern eine Sache der ganzen Gesellschaft. Und die ist träge, mag sich nicht auf Einschränkungen der Waffengewalt einlassen.. Gesellschaft und Staat wollen die bisherige Praxis beibehalten und das ist ein harter Brocken. Dabei ist in den USA das Tragen von Waffen und deren Anwendung Ländersache. Aber kein US-Staat will einen Anfang für weniger Waffen wagen, es fehlt die Absicht. Dabei wäre eine Einschränkung des Waffenbesitzes in einen US-Bundesstaat ein symbolischer Akt, wenn in den anderen Bundestaaten Waffen wie gewohnt erhältlich sind. 

Nichts Neues in den USA in Sachen  Waffenbesitz? Das ist wohl so. Es ist vor allem ein altes Recht der Bürger, Waffen zu tragen. Das ist eine interne Rechtfertigung . Waffenbesitz gibt dem "kleinen Mann " das Gefühl von Macht. Einen Räuber erschießen, ihn bei frischer Tat erwischen ihm dann eine Kugel verpassen. Dieses Gefühl der persönlichen Stärke möchten Amerikaner nicht missen. Dabei ist der Besitz keine Männerdomäne. Frauen wollen sich selbst schützen und   ihr Eigentum verteidigen. 

Leider ist es so, dass die Schwelle zur Gewalt , durch Schußwaffen oder durch andere Kampfmittel, recht niedrig ist. Das ist fatal, wenn für eine paar Dollars schon der Revolver gezückt wird. Ganz gefährlich wird es, wenn eine weitere Enthemmung durch Drogen passiert. Das ist neben dem allgemeinen Problem der Waffengewalt eine mächtige Steigerung der Gewaltbereitschaft. 

Und so füllen sich die Gefängnisse. Über den Daumen gepeilt, sitzt eien Prozent der US-Gesellschaft hinter Gittern.Verglichen mit europäischen Zahhlen ist das ein erschreckend hoher Prozentsatz .Ganz nutzlos scheinen diee Bemühungen nicht zu sein, die Waffengewalt auf der Straße und anderswo einzudämmen. New York war in den 70iger Jahren das vorigem Jahrhunderts auf die schiefe Bahn geraten. Einzelne Stadtbezirke waren nicht mehr begehbar. Das Risiko . bestohlen oder ermordet zu werden war zu hoch.Mit einer drakonischen Jutiz und einer drakonischen Polizei gelang es, dass Gefühl für Sciherheit auf der Steraße wieder zu erlangen. Der gesellschaftliche Preis war hoch aber unvermeidlich. Wer auf der Straße seines Lebens nicht mehtr sicher ist, der ist bereit, den gesellschaftlichen Preis ( weniger perönliche Freiheit>)zu zahlen. 

Es lohnt sich der Blick über den Zaun, der Blick auf andere Gesellschaften. Japan und Singapur haben eine niedrige Kriminellerate. Aber auch dort ist der Preis hoch durch den Verlust an persönlichen Freiheitsrechten. Bei unseren nördlichen Nachbarn ist die Welt auch nicht mehr in Ordnung. Es scheint dort so einigermaßen zu funktionieren, dass Gewalt gesellschaftlich verpönt ist, dass gleichzeitig auch die staatliche Gewalt nicht zu hoch ist. Es ist gut, wenn  Norweger und Schweden ihre Häuser nicht unbedingt abschließen. My

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Amoklauf

Als Amoklauf an einer Schule (fachsprachlich auch School Shooting[1]) wird ein bewaffneter Angriff mit Tötungsabsicht auf Personen mit Bezug zu einer Schule bezeichnet.[2] Die Tat muss weder auf ein Schulgebäude beschränkt sein noch muss es sich bei den Tatmitteln um Schusswaffen handeln, aAndreas Bohnenstengel [CC BY-SA 3.0 de (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commonsusschlaggebend ist die Auswahl der Opfer

Blumenniederlegung vor der Wirtschaftsschule in Freising am Tag des Amoklaufs von Eching und Freising 2002

 

Waffengewalt an US-Schulen 2018

2018

 

 

  • 3. Januar 2018 in St. Johns, Michigan: Auf dem Parkplatz der East Olive Elementary School erschoss sich ein Mann nach Verhandlungen mit der Polizei selbst.[28]

  • 9. Januar 2018 in Sierra Vista, Arizona: An der Coronado Elementary School erschoss sich ein 14-Jähriger selbst.[29]

  • 22. Januar 2018 in New Orleans, Louisiana: An der NET Charter High School wurde ein Schüler angeschossen.[30]

  • 22. Januar 2018 in Italy, Texas: An der Italy High School wurde ein Mädchen angeschossen.[31]

  • 23. Januar 2018 in Benton, Kentucky: An der Marshall County High School wurden bei einem Amoklauf 2 Schüler erschossen und 18 weitere verletzt.[32]

  • 31. Januar 2018 in Philadelphia, Pennsylvania: An der Lincoln High School wurde ein Vater während einer Auseinandersetzung bei einem Schul-Basketballspiel durch zwei Schüsse tödlich verletzt.[33]

  • 1. Februar 2018 in Los Angeles, Kalifornien: An der Salvador B. Castro Middle School wurde ein 15jähriger schwer und vier weitere Schüler verletzt, als sich aus einer Waffe, die eine 12jährige Schülerin in ihrem Rucksack hatte, versehentlich Schüsse lösten.[34]

  • 5. Februar 2018 in Oxon Hill, Maryland: An der Oxon Hill High School erlitt ein Schüler während eines Streites einen Schuss in den Oberkörper.[35]

  • 14. Februar 2018 in Parkland, Florida: Bei einem Amoklauf in der Marjory Stoneman Douglas High School wurden 14 Schüler und drei Erwachsene erschossen. 14 weitere Personen wurden verletzt. Siehe Schulmassaker von Parkland.

  • 23. Februar

  • ]

  • 2018 in Hammond, Louisiana: Auf dem Campus der Southeastern Louisiana University wurden zwei Personen angeschossen.[36]

  • 18. Mai 2018 in Santa Fe, Texas: Beim Schulmassaker in der Santa Fe High School wurden 10 Personen, die meisten davon Schüler, erschossen.[37