Probleme für Förster und Bauern: Die Kehrseite des schönen Wetters

Stand: 01.06.2018 00:22 Uhr

 

Das Sommerwetter im Monat Mai:Es allen recht zu machen, ist eine Kunst, die nicht möglich ist. Auf der einen Seite ist es herrlich, dieses Wetter in Deutschland. Das gibt es wohl nur alle 20 Jahre einmal. Es ist die Entschuldigung des Wetters für den vermurksten Monat März. Auf der anderen Seite: Es ist die  Entschuldigung für den vermurksten Winter in Norddeutschland. Diese Sichtweise ist unsinnig und symphatisch zugleich.An den schönen Monat Mai in diesem Jahr können wir uns gewöhnen.!Wenn es ein verlässlicher Trend wäre, dass wäre toll. Vermutlich kommt im Folgejahr schon wieder die Spaßbremse und unser Frühstück nehmen wir wieder in der warmen Küche ein und nicht auf der Veranda oder dem Balkon.

Landewirte und Förster sind auf das sonnige Wetter, dass nun schon Wochen anhält, nicht gut zu sprechen. Regional vertrocknen in diesem  Frühjahr gesäte oder gepflanzte Feldfrüchte, weil der Boden schnell austrocknet. Da ist der überreichliche Regen  in den Wintermonaten nur ein schwacher Trost. Davon können die empfindlichen Saaten leider nicht profitieren. Weil der Monat März in Norddeutschland vermurkst war und der Monat April für die Vegetation auch  nicht besondes vegetationsfördern war ,ist die Erntemenge an Freilandgemüse in Deutschland knapp und teuer. Es freuen sich die Nachbarländer , weil sie mit Feldfrüchten jetzt ein  gutes Geschäft machen .. 

Die Gaststättenbranche jubelt, wer sollte es ihnen verdenken. Die Stühle unter freiem Himmel sind nun schon seit Wochen gut ausgelastet. Aber auch dort ist nicht nur eitel Sonnenschein. Wo das schöne Wetter eine Pause einlegt, bringen Blitz und Donner  regional sintflutartige Regenschauer, macherAusflugsorte wird zur Notstandsregionen. Der Wetterdienst arbeitet zwar mit  Hochdruck, aber die regionalen Gewitter sind schwer voraussehbar. Der Schaden ist beträchtlich und aus einem Gewinn im Hotel-und Gaststätten -Gewerbe wird dann schnell ein Verlustgeschäft

Aber das ist miesepetrig. Wir freuen uns über das schöne und warme Wetter. Die Saison in den Freibädern hat längst begonnen,. Wir beten und hoffen, dass nicht die richtigen Sommermonate den Bach runtergehen. Also raus in die Natur , wir feiern die Feste wie sie kommen.My