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Ogg Vorbis

Es war schon klar, dass der konservative Rajoy nicht Ministerpräsident bleiben kann. Er stolperte über eine Spendenaffäre seiner Partei. Wieder einmal wurden große Spender belohnt. Eine Hand wäscht die andere Hand. Das es verboten ist, dass dürfte auch dem letzten  klar gewesen sein. Dabei ist das Risiko sehr hoch, dass die Transaktion auffliegt. Zu viele Menschen sind an so einem Deal beteiligt. Die Firma y versteht nicht, warum ihre Konkurrentin immer die besten Aufträge bekommt. Das Bankgeheimnis ist auch nicht mehr das, was es einmal war. Und da ist natürlich die Opposition, die hellwach wird, wenn dass Stichwort Parteienfinanzierung fällt. Das haben in der Cortez General auf die Sozialisten mitbekommen. Am 1. Juni war es so weit. Noch vor der Sommerpause kann Rajoy in díe Pause gehen. Durch ein Misstrauensvotum wurde er gestürzt. Der Sozialist Sanchez wird sein Nachfolger. Er ist nicht der erste Sozialist auf dem Thron.(Filipe Gonzales 1982-1996)Nur sieht die Sache diesmal etwas anders aus, weil Sanchez auf die Stimmen diverser Kleinparteien angewiesen ist. Die verlangen natürlich etwas für ihre treuen Dienste. 

Da wird leicht ein Limit überzogen und Spanien steht wieder vor ohne handlungsfähige Regierung da. Rayoi ist nicht über Katalonien gestürzt .. Er hat aber auch nicht dazu beigetragen, die Krise zu entschärfen. Mit Sanchez steigen die Hoffnungen, dass das Problem gelöst wird. Nicht durch einen  Austritt durch aus dem spanischen Verband. Aber Sanchez will verhandeln. Das könnte die linke Katalonienbewegung spalten. Sanchez ist bereit, auch Verfassungsreformen vorzunehmen, um die Provinzen politisch aufzuwerten. 
Insgesamt gesehen, kommt auf Spanien eine Zeit der Unsicherheit zu. Die EU bekommt eine Südachse verpasst, die grob gesehen EU-kritisch ist. Der Süden hat über Jahrzehnte von der EU finanziel provitiert. Jetzt kommt der politische Rückenwind dazu.Wenn Italien oder Spanien von der EU abrücken sollten, dann ist die EU in der jetzigen Form erledigt. My


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Rajoy ist seit 1989 Mitglied des Congreso de los Diputados und bekleidete unter Ministerpräsident José María Aznar ab 1996 diverse Ministerämter, von 2000 bis 2003 als stellvertretender Ministerpräsident. Nach Aznars Verzicht auf eine weitere Kandidatur 2003 zum Generalsekretär und Spitzenkandidaten der Partido Popular(Volkspartei, PP) gewählt, wurde Rajoy nach seiner Wahlniederlage 2004 gegen José Luis Zapatero von der Spanischen Sozialistischen Arbeiterpartei Vorsitzender des PP und bis 2011 Oppositionsführer im Congreso. Bei seiner dritten Kandidatur errang Rajoy 2011 infolge der Auswirkungen der anhaltenden spanischen Finanzkrise von 2008 eine komfortable absolute Mehrheit und war vom 21. Dezember 2011 bis zum 1. Juni 2018 Ministerpräsident von Spanien. Bei der Parlamentswahl 2015 verlor seine Partei massiv an Stimmen, weshalb er mangels parlamentarischer Partner den Regierungsbildungsauftrag an den Sozialisten Pedro Sánchez weitergab und mit seinem Kabinett fast ein Jahr lang geschäftsführend im Amt blieb, bis ihm nach den vorgezogenen Wahlen 2016 im Oktober des Jahres im vierten Wahlgang die Wiederwahl mit einem Minderheitskabinett gelang. Am 1. Juni 2018 verlor Rajoy sein Amt als Ministerpräsident durch ein Misstrauensvotum im Parlament.

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