Italienische Regierung"Wir sind elegant, wir lächeln"

 

Stand: 02.06.2018 17:17 Uhr

 

"Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem neuen italienischen Ministerpräsidenten Giuseppe Conte angerufen. Sie habe ihm zu seiner Ernennung gratuliert und ihm Erfolg bei der Bewältigung der Aufgaben gewünscht"Zit. Tagesschau 2.6.2018 Nun hat es doch noch geklappt: Die Italiener bekommen die Regierung, die sie sich gewünscht haben. Zumindest an der Wahlurne gewünscht haben. Nur weg vom italienischen Parteiensystem.Diese  Erkenntnis kommt spät. Wenn es nicht funktioniert, dann kann  es wieder eine Regierungskríse geben und alle politischen Bestrebungen beginnen wieder bei LOS.
Im Augenblick passt die neue Regierung wie die Faust aufs Auge. Die EU verspricht einen Neuanfang , davon ist in der Praxis höchsten was im Fernsehen zu merken. Weg von dem etablierten Parteiensystem und weg von der EU? Das sind zwei paar Schuhe  und weg von der EU ist ein verdammt starker Hebel. Aber den wollen die italienischen Wähler und nun können die Euroskeptiker loslegen. Das werden sie auch. Der neue Ministerpräsident heißt Conte und der hat sich nun doch noch mit mit den smarten Herren arrangiert. Sollte Italien wirklich den Austritt aus der EU anstreben, dann wird es ernst  für die EU. Aber genau das wollen die Anhänger der Populisten. Brot und Spiele fürs Volk. Mit EU -Wohltaten soll die Sause garniert werden. Zahlen soll die EU, insbesondere Deutschland. Eine härtere Gangart beim Flüchtlingsproblem soll die Fernsehschirme sauberer machen. Nun wird der Turbo angeschaltet und los geht es. Ob die neue Regierung aus fünf Sterne Bewegung und Lega Nord eine Volksbefragung über einen EU-Austritt ansetzen werden?  Das englische Modell zieht Kreise. Es ist eine Lust fürs Volk   zu zündeln. Die EU könnte dabei draufgehen. My