Debatte im Bundestag
"Wechselmodell" für Scheidungskinder

Stand: 15.03.2018 23:01 Uhr

Die Kinder geschiedener Eltern lernen schon früh Frust kennen. Wenn sie zum Spielball ihrer auseinander strebenden Eltern werden, dann leiden Kinder. Dass der Papa nicht mehr am Mittagstisch sitzt, ist für Kinder nicht verständlich. Das hat Folgen. Wenn die Schulleistungen der Scheidungskinder in den Keller gehen, dann ist das in der Regel ein Symptom. Der Ruf nach dem Staat findet ein geteiltes Echo. Was kann der Staat dafür, wenn Vater und Mutter sich nicht mehr verstehen? Mit Gesetzen ist in Deutschland keine Ehe mehr zu retten. Es gibt kein Rückwärts in autoritäre Zeiten. Es waren in unserer Vergangenheit , zwei oder drei Generationen zurück, keine guten Zeiten. Es waren schlimme Zeiten für Kinder, die das Pech hatten, Arbeiter-Eltern zu haben. Schwamm drüber.

Es zählt das Heute und das Morgen der Eltern mit ihrem Kind, mit ihren Kindern. Den materiellen Teil einer Scheidung regelt das Gericht, der Staat, auf den Cent genau. Ob darüber hinaus der  Staat in der Kinderstube wünschenswert ist oder auch nicht, dass ist umstritten. Die Kleinkinder kommen in die Kita, dann (vielleicht) noch in den Kindergarten. Dann kommt die Schulzeit, 10 Jahre lang, 12 oder dreizehn Jahre lang. Der Staat ist  bis zum Berufseinstieg des Kindes/der Kinder  "die zweite Familie. " Das ist alles gut und klug durchdacht, hat aber den kleinen Nachteil, dass der Staat sich sehr weit ins Familienleben anbietet. Wenn die Eltern das so gut finden, dann ist so prima. Wenn die Eltern auf Kriegsfuß mit ihrem Staat sind, dann wird es für die Eltern schwierig.


Die  Kita-Offensive regelt das Kinderleben von Millionen Kindern vor der Schule,  anders  als es bisher üblich war. Die Mehrzahl der Eltern findet Kitas gut und sie gewöhnen sich schnell an den neuen Zustand. Die Kitas schaffen Freiräume für die Mütter  und darauf kommt es an.Das bringt manche Eltern auf den Gedanken, dass der Staat im Falle eines Falles, im Falle einer Scheidung, als eine Art "Lebensversicherung für besondere Lebenssituationen" aktiv werden sollte. Darüber wird nun gestritten. Die Suche nach dem Lebensglück ist eine sehr starke Bewegung in unserer Gesellschaft. Deshalb ist der Ruf nach dem Staat  bei vielen Scheidungs -Eltern und scheidungswilligen Eltern ein willkommener Ausblick, der das schlechte Gewissen, sofern es das noch gibt, der Scheidungseltern mit Kindern  auffängt.

Was der Staat anbieten könnte, wenn tatsächlich der Staat im Scheidungsfall auf der Matte steht, darüber macht sich auch der Deutsche Bundestag  seine Gedanken. Es ist spricht einiges für den Staat als Helfer in der Not. Der Staat hat in den vergangenen Jahren Lesben und Schwulen den Rücken gestärkt. Da passt es gut in eine Reihe, wenn der  Staat  im Scheidungsfall nicht der Mahnende ist, sondern der seinen Bürgern  ohne ein mieses Gesicht  es hinnimmt, dass  die  alte Ehe
nicht mehr zu retten ist. Altbundeskanzler Schröder macht es vor, wie eine Ehe geschlossen und wie sie wieder aufgelöst wird( ohne staatliche Hilfe). 
Die Diskussion um unseren Staat , der in besonderen Lebenssituationen bereitstehen soll, ist eröffnet!My
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