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Bundesinnenminister Seehofer
"Bevölkerung schützen durch Grenzkontrollen"

Stand: 18.03.2018 18:35 Uhr

  • Bundesinnenminister Seehofer wird 69 Jahre alt, ein Alter wo auch Politiker daran denken , in den Ruhestand zu gehen.Nicht jeder hat eine Konstitution wie einst Adenauer und Churchill. Dabei ist sein neuer Job in Berlin ein aufreibender Job, trotz aller Erfahrung. Es ist wohl der unbändige Wille, auf der Seite der (Wahl)  Sieger zu stehen, an  der Seite seiner Partei in Bayern. Söder ist dort neuer Ministerpräsident und der wird sich mächtig Mühe geben, den Kontakt zu seiner Basis nicht zu verlieren.
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  • Da hat sich Seehofer das Bundesinnenministerium geschnappt. Aus gutem Grund. Die Wahl-Schlappe bei der Bundestagswahl soll schnell vergessen werden und für die stark rechte Klientel in Bayern und anderswo ist Seehofer nun zuständig. Es ist ein Zangenangriff auf die Wähler in Bayern. Weiter rechts abbiegen wird verboten und bestraft.(?)  Es kann sein sein, dass die Rechnung aufgeht. Im Herbst sind Landtagswahlen in Bayern und und da geht es um alles oder nichts. Sollte die CSU unter 50 Prozent abschneiden, dann kann Seehofer in den Ruhestand gehen, dann ist er politisch ausgebrannt.
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  • Aber noch ist es nicht soweit. Noch kann Seehofer für sein Bundesland (und für alle Bundesländer) nützlich sein, wenn er dort Probleme angeht, die Söder vor Ort nicht lösen kann. Es sind die Bundesangelegenheit, die nun auch in CSU-Hand sind. Es muss Seehofer ein Schauer den Rücken herabrinnen, wenn er daran denkt, dass die Sozialdemokraten das Innenministerium hätten zugeschustert bekommen. Das wäre der Anfang vom Ende der angepeilten CSU-Alleinherrschaft in Bayern gewesen.
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  • Und Seehofer weis,  wo seinen Landsleuten der Schuh drückt. Die innere Sicherheit ist stimmenträchtig. Die innere Sicherheit ist ein heißes Eisen, gerade für Bayern an der Grenze zu Östereich. EU hin oder her, die deutschen Grenzensübergänge müssen reaktiviert werden. Eigentlich machen Ungarn , Kroatien, Mazedonien und  die Türkei ihre Aufgabe als Flüchtlingsfänger der neuen Art recht gut. Während in der Heimat die Naturliebenden auch den letzten Stacheldraht abbauen, damit die geliebten Tiere sich daran nicht verletzten, wird einige hundert Kilometer weiter massenhaft Stacheldraht gegen Menschen verbaut. Ab das ist egal (?) Hauptsache die Zäune halten .
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  • Die Abschiebungen von Flüchtlingen sind Ländersache, aber der Bund kann behilflich sein, wenn es um die Entwirrung von  bürokratischen Hindernisse geht. Es geht auf den Sommer zu, da können Leute auf dem Balkan gerne zuhause bleiben und die Nordafrikaner haben sich in Deutschland sehr unbeliebt gemacht. Eine schnelle Abschiebung wäre tatsächlich wünschenswert. Dann  werden Afrikaner wieder Kopf und Kragen riskieren, um nach Deutschland zu kommen. Es wird der Schutz der Grenzübergänge  wichtig sein. Es ist in der Tat ein reichlich irrationales Verhalten von Afrikanern. Was wöllen sie in Deutschland? Ein afrikanisches Land ist ihre Heimat. Wenn sie in ihrer Heimat soviel Mut an den Tag legen würden, wie sie es bei ihrer Reise nach nirgendwo tun, dann wären einige typische afrikanische Probleme schnell gelöst ----. My