http://media.tagesschau.de/audio/2018/0321/AU-20180321-1752-2701.ogg



Updatre  21.3.18 


http://media.tagesschau.de/audio/2018/0321/AU-20180321-1230-4201.ogg

http://media.tagesschau.de/audio/2018/0321/AU-20180321-1230-4201.ogg
Audio
Datenskandal
Wie alles begann

Stand: 21.03.2018 03:44 Uhr


Ergänzung

 

Datenmissbrauch
Facebook sieht sich selbst als Opfer

Stand: 21.03.2018 10:48 Uhr

Die Masse macht es. Der Durchschnitts- Facebook-Besucher ist nicht besonders an Politik interessiert. Er surft gerne in den Weiten von Facebook und seinen Usern und wundert sich vielleicht, was es dort alles gibt. Nach der Methode für jeden etwas , geht die virtuelle  Reise im Internet vielleicht  über Musik, handwerkliche Kunst  zu  den schreckliche Bilder aus Syrien.

Da fühlt sich ein jeder Facebook-Liebhaber als kleine graue Maus mit seiner eigenen Webseite und und hat kein schlechtes Gewissen. Welches Interesse hat dieser Weltkonzern an mir,der ich  3000,- Dollar  im Monat verdiene und nach Abzügen so gerade eben über die Runden komme. Und weil wir jetzt in den USA sind, wird ein  Jahreseinkommen von nominal 40 000,-Euro ausgewiesen. . Wenn  Facebook wie bisher umsonst  kommt , dann ist allgemein die Freude auf der Seite der Facebook-Liebhaber. Jede Nacht eine Reise um Welt in nicht gekannte Sphären. Freunde finden. Kann denn Facebook Sünde sein? 


 Ein fiktives Beispiel aus den USA, Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt .Weil Facebook-Nutzer in der Mehrheit ehrliche Leute sind, lohnt es sich ,  Daten aufzubereiten. Und was kommt dabei heraus: Der Durchschnitts- User, der  Facebook  besucht    ,  möchten gerne noch etwas mehr verdienen. Kinder und Jugendliche lassen wir in diesem Beispiel mal draußen vor. . Weil der User virtuell schon einmal über die Grenze geschaut hat,  ist die nächste Reise gebongt. Es fehlt nur noch die passenden Zeit im privaten Kalender. Die ist bei Amerikanern sehr knapp, über europäische Ferien und Freizeit können  Amerikaner nur staunen. 

Weiter im Beispiel: Es  würde ein neuer PC das Surfen im Internet noch bequemer machen. Ein neues Auto vor der Tür wäre auch nicht schlecht. Es muss nicht unbedingt ein BMW oder ein Toyota sein. Fünf Liter Benzin mehr oder weniger auf einhundert Meilen sind nicht die Welt. Wir bleiben noch ein paar Minuten in den USA. Da dort Energie relativ preisgünstig ist., könnte  die  Aufzählung  der Wünsche und Ängste des Durchschnittsusers weitergehen. Und weil der User freundlicherweise auch Freunde , Bekannte und Verwandte bei seinem Facebook-Account nennt oder anfunkt, freuen sich die Datenverwerter, denn in kurzer Zeit haben sie Millionen Daten gesammelt, die aktuell sind . Die  Datenbank ist besser als jede Umfrage am Telefon, wo sich Naive ausfragen lassen. Deshalb sind Anrufe um die Mittagszeit per Telefon recht häufig, weil dann der Mann des Hauses  nicht dort verweilt weil er arbeiten muss. Dann lässt es sich gut mit der Hausfrau plaudern. 

Und was soll das alles?

Einige Daten-Erkenntnisse landeten bei Donald Trump und Mitarbeitern im Wahlkampfteam. Aus den Daten lässt sich eine Wahlkampfstrategie basteln. Trump kennt seine Pappenheimer . Er weis ,dass sie überwiegend ehrlich sind, dass sie Konsumwünsche haben. Er weis , dass sie  Angst vor Arbeitslosigkeit haben. Er weis, dass seine Klientel Vorbehalte  gegen Mexikaner hat.

Massenhaft wurden und werden Daten aus den sozialen Medien gesammelt. Trumps Wahl kann durch das Internet  beeinflusst gewesen sein  . Seine Ghostwriter brauchten nur noch die Reden des Herrn Trump iandestypisch aufzubereiten,  dann konnte  es losgehen. Es gibt natürlich auch den umgekehrten Weg. Angeblich unterbliebene Nachrichten werden  wieder in das Netz einzugeben. Es ist dann eine Mischung aus Reklame, News und Fakenews. Aber das ist riskanter, weil die Leser nicht auf den Kopf gefallen sind. Manche Fakenews entwickeln ein starkes  Eigenleben und das ist ungesund für die Branche der Datenaufbereiter. 

Jetzt sind wieder einmal in Europa die Datenschützer alarmiert. Facebook sammelt sehr großzügig die Daten seiner Kunden.Die Kunden werden nicht mehr gefragt, wenn sie ihr Häkchen gemacht haben. Die Methode Facebook ist zu einem Politikum geworden. Die Politik ist gefragt, weil  die Politik Gesetze erlassen  kann. Das passiert nicht im Verborgenen, sonder lautstark, damit jeder User mit seinen persönlichen Daten sorgfältiger umgeht. Nur dadurch kann der Riese Facebook gebremst werden, My